"Aus freien Bürgern werden Gefährder" - "Celle steht auf" demonstrierte

Gesellschaft Von Redaktion | am So., 28.11.2021 - 17:01

CELLE. "Celle am Mittag" lautet die Überschrift der mittlerweile regelmäßig samstags auf dem Brandplatz zu hörenden Ansprachen von Reinhart Thomas. Sie sind Teil der Kundgebung von "Celle steht auf", die gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Hier die Rede von Reinhart Thomas - unkommentiert, unzensiert:

Daddadi-daddada-dadadidi! Hier ist wieder Eure Lieblingssendung „Celle am Mittag“  - live vom Brandplatz in dem schönen Celle.  Das Lied „Under Pressure“ von Queen ist eine gute Eröffnung der heutigen Sendung zu dem heutigen  Thema „Unter Druck“. In der heutigen Sendung werden wir uns damit auseinandersetzen, worin der Druck  besteht, wer ihn ausübt und wie wir diesem Druck standhalten. Wir haben auch heute wieder einen Gast  eingeladen. Begrüßt mit mir einen Politikwissenschaftler, der seit vielen Jahren am IHDR lehrt, dem Institut  für Humane Druck-Reaktion. Seien Sie herzlich begrüßt, Herr Prof. Dr. Druck-Zruck!  

Ich wünsche allen Zuhörern einen guten Tag in diesen schlechten Zeiten. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich, heute hier zu Ihnen sprechen zu können. Ich stehe nicht für die naturwissenschaftliche Fakultät  wie die studierte Physikerin Frau Merkel, die sich in der Politik versucht, sondern für die Politikwissenschaft, die unter anderem den gesellschaftlichen Druck untersucht, der sowohl ein psychischer als auch ein physischer sein kann. Druck erzeugt Gegendruck, actio et reactio – Druck- zruck hahaha. Eine freie Gesellschaft kennt weder Druck noch Unterdrückung. Jeder respektiert die Meinung Andersdenkender und handelt eigenverantwortlich. Niemand setzt andere Menschen unter Druck; denn Zwang ist die Kehrseite  der Unterwerfung. Zwangsmaßnahmen sind das Gegenteil freier Willensbildung und Lebensäußerung. Unter Druck geht außer der Freiheit auch das Recht verloren. Druck erzeugt bei vielen Menschen Angst.

Ich analysiere Entwicklung und Funktion dieses Druckreaktors: Mit Hochdruck wird die mRNA-Technologie entwickelt. Das ist kein Impfstoff, sondern eine Gen-Manipulation. Schon seit langem wurde sie teilweise über die staatlich finanzierte Grundlagenforschung  vorangetrieben. Die Entwicklung der sogenannten Impfstoffe wurde mit hunderten von Millionen Euro staatlich gefördert. Das heißt, die Bürger subventionieren mit ihren Steuergeldern die private Pharma-Industrie. Die Profite aber streichen deren Eigentümer ein. Der Staat lässt sich als Generalabnehmer von Pfizer/Biontech die Preise diktieren. Pfizer/Biontech rechnet mit Gewinnen von 33,5 Milliarden Dollar - allein  in diesem Jahr. Was haben die Bürger von diesem Geschäft? Hat ihre Regierung in ihrer unendlichen Güte und Fürsorge ihnen damit ein Schutzpaket gekauft?  

Es gibt immer jemanden, der Licht in das Dunkel bringt bzw. dunkle Machenschaften ans Licht zerrt. Das nennt man „leaken“. Die Verträge mit Pfizer/Biontech wurden glücklicher Weise geleakt. Nur deshalb wurde der Vertragsinhalt bekannt: Die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs sind derzeit  nicht bekannt. Der Impfstoff kann unerwünschte Wirkungen haben, die derzeit nicht bekannt sind. Pfizer und BioNTech sind jeglicher Verantwortung entbunden. Die Bundesregierung gilt juristisch folglich als Hersteller und unterliegt damit der Haftungspflicht. Das ist der BioNTrick! Im Schadensfalle zahlt also wiederum der Steuerzahler. Sie tragen folglich selbst die Kosten, wenn Sie durch die Spritze erkranken. Die Politiker, die solche Verträge abschließen, sind die wahren Covidioten, wie Oskar Lafontaine sagte. Oder steckt Absicht dahinter – ein Plan? Vormals hieß es, die Renten seien sicher. Sie hier wissen aber: Die Renten  sind vor allem für viele zu gering für ein menschenwürdiges Leben. Heute heißt es, die Impfstoffe seien sicher. Doch sind diese unzureichend getestet und haben nur eine Notzulassung bis zum Januar 2022. In welcher Notlage befindet sich derzeit die Politik, dass sie sich dem Druck der Pharmakonzerne unterwirft und das Volk einem unkalkulierbaren Risiko aussetzt?!Oder ist dieses politische System korrupt?  

Während der Pandemie verantworten die Politiker den Abbau von 6000 Intensivbetten. Das sogenannte Bundesamt für Soziale Sicherung fördert diesen Betten-Abbau mit Förderungsbeträgen, die in der Höhe nach dem Ausmaß des Betten-Abbaus gestaffelt sind: bis zu 12.000 € je Bett. Die zunehmend privatisierten  Kliniken müssen sich "rechnen". Folglich herrscht im Gesundheitswesen das betriebswirtschaftlich orientierte, unternehmerische Denken. Deshalb sind Politiker verantwortlich, wenn Intensivstationen  überlastet wären. Doch es gibt bundesweit keine Überlastung der Intensivstationen. Insofern besteht gar kein Druck. Hier wird ein Druckmittel kreiert. Diese Politiker sind zudem dafür verantwortlich, dass tausende  Pflegekräfte unter dem Druck schlechter Bezahlung und unsäglicher Arbeitsbedingungen ihren Beruf  gewechselt haben. Im Gesundheitswesen geht es nicht mehr um die Gesundheit der Bevölkerung, sondern um die Rendite privater Investoren. Ein solches Gesundheits-Unwesen macht krank. Geht es der Politik  überhaupt um den Schutz der Gesundheit? Oder wird hinter der Tarnfassade etwas ganz anderes als  Gesundheitspolitik betrieben? Dafür gibt es eindeutige Indizien: Die Politik ignoriert wissenschaftliche Studien und Statistiken, wenn diese ihren Vorstellungen und Plänen entgegenstehen. Mit einer sehr begrenzten Auswahl von Fachberatern erweckt die Politik den Anschein, wissenschaftsbasierte  Entscheidungen zu treffen. Mittels ungeeigneter Testverfahren werden Zahlen erzeugt, die für Corona-Infektionen ausgegeben werden.

Mit diesen Corona-Zahlen wird ein Druck auf die Krankenhäuser phantasiert, der ganz andere Ursachen hat, wie ich dargelegt habe. Mit ominösen Injektionen wird ein Impfschutz vorgegaukelt, der nicht existiert. Denn Geimpfte können sich ebenso infizieren, schwer erkranken  oder sterben wie Ungespritzte. Die Politik macht Druck. Der Druck nimmt von vielen Seiten zu: Medien, Beiräte, Verbände, Arbeitgeber et cetera stimmen ein in einen Chor. Ich zitiere nur zwei Stimmen aus diesem  Chor: Ein Autor der Zeit schrieb: „Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil. Einer, der die Gesellschaft spaltet. (…) Richtig und tief eingeschlagen, trennt er den gefährlichen vom gefährdeten Teil der Gesellschaft." Bundespräsident Steinmeier sagte öffentlich: „Diejenigen, die sich nicht impfen lassen, setzen ihre eigene Gesundheit aufs Spiel, und sie gefährden uns alle." So schnell wird aus einem gesunden, freien Bürger ein Gefährder. Mit Halbwahrheiten wird gelogen. Angst wird erzeugt und Druck wird aufgebaut. Diese Leute machen Druck. Sie sollen sich die Spritze reindrücken lassen. Die  Drückerkolonne fährt mit dem Impf-Bus vor. Sie sollen einsteigen.  

Das schwedische „Internationale Institut zur Förderung von Demokratie und demokratischer Teilhabe“ hat  in der Corona-Pandemie eine weltweite Zunahme „autoritärer Ansichten“ festgestellt. Auch demokratische  Staaten übernähmen Taktiken zur Einschränkung der Meinungsfreiheit und Schwächung der Rechtsstaatlichkeit“. Zu Maskenpflicht, Abstandsgebot, Testpflicht, Grundrechtsentzug, Bußgeldern,  Lockdown und Ausgangsverbot kommt demnächst die Impfpflicht hinzu. - Notfalls sogar Zwangshaft? Was  bedeutet das für Sie konkret? Die Impfpflicht wird gesellschaftlich und juristisch harte Konsequenzen mit  sich bringen. Bereits heute führt die Frage, ob man geimpft ist oder nicht, zu zahlreichen Spannungen, Kündigungen, Depressionen, Druck, Stigmatisierung et cetera. Wenn Arbeitgeber staatlich verpflichtet  werden, von jedem Mitarbeiter den Nachweis einer Injektion zu verlangen, entfiele damit eine Flucht in die  Arbeit im Home Office. Den Menschen würde unter dem Vorwand einer unbewiesenen Gefahrenlage außer den politischen Grundrechten zudem die ökonomische Basis entzogen. Damit wächst auch die Existenzangst. Das ist nicht mehr nur Druck.  

Das bittere Fazit meiner Betrachtungen ist: Die Menschen geraten solchermaßen unter Druck, dass nicht mehr nur von Druck zu sprechen ist, sondern von Unterdrückung. Diese Entwicklung führt - unter dem Beifall  vieler Menschen - in den Totalitarismus. Ich erinnere an Worte des britischen Schriftsteller Aldous Huxley: „Es wird, in der nächsten Generation … eine pharmakologische Methode geben, um die Menschen dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben und eine Diktatur ohne Tränen zu errichten, sozusagen eine Art schmerzloses Konzentrationslager für ganze Gesellschaften, so dass den Menschen zwar tatsächlich ihre Freiheiten genommen werden, aber sie werden es genießen, weil sie durch Propaganda oder Gehirnwäsche  (…) von jedem Wunsch nach Rebellion abgelenkt werden.”  

Dies sagte Aldous Huxley Anfang der 1960er Jahre in einem Rückblick auf seinen Roman „Schöne neue Welt”, der 1932 erschienen war. Dessen dystopisches Szenario war in einer sehr fernen Zukunft, im Jahr 2540, angesiedelt, die der Autor 30 Jahre nach Erscheinen des Buchs aber schon als erschreckend nahe gerückt empfand. Wir sind diesem dystopischen Zustand gegenwärtig sehr nahe gekommen. Die „schöne neue Welt“ heißt bei uns die „neue Normalität“. Die Errungenschaften sozialer Bewegungen, die Freiheit, Demokratie  und Gleichheit vor dem Gesetz werden zunichte gemacht. Die „neue Normalität“ ist durch die Umwälzung  in der Wissenschaft entstanden, durch die Verkehrung des Wissenschaftsverständnisses in das Gegenteil. Wissenschaft ist nicht mehr Evidenz basiert und nicht mehr dem dialektischen Denken verpflichtet, sondern  zu einer neuen Heilslehre pervertiert. Demokratisch legitimierte Regierungen propagieren ein Dogma und  regieren autokratisch und technokratisch.  

Die Krankheit des modernen Menschen sei nach Erich Fromm die Entfremdung. Der Mensch werde zum Götzendiener, der das Werk seiner eigenen Hände anbete. (…) Er möchte viel haben, statt viel zu sein. Machtstreben, Vergnügungssucht und Besitz verdrängten Liebe, Freude und persönliches Wachstum. Ängstlichkeit verbände sich mit der Unfähigkeit zu lieben. Der moderne Mensch fliehe in ein leeres Geschäftigsein. An die Stelle der traditionellen Werte des Guten, Schönen und Wahren, die der Entfaltung  des Menschen dienten, sei der technologische Wert getreten: Das technisch Mögliche werde zum  Selbstzweck; sei etwas technisch möglich, dann werde es auch getan. Wie aktuell sind diese Gedanken! Statt  wie seit Jahrtausenden dem natürlichen Immunsystem zu vertrauen, frönt man den Allmachtsphantasien  der Technokraten. Man übersieht, wie idiotisch es ist, wenn sich der Mensch quasi Gottgleich über die Natur  erhebt. Man übersieht, dass hinter der Technokratie die Gier nach Macht und Profit steht. Die Freiheit ist unter Druck. Da wird Widerstand zur Pflicht. Es ist so weit. 
  
Herzlichen Dank, Herr Prof. Dr. Druck-Zruck für Ihre interessanten Ausführungen. Sie haben damit sicher  eine Diskussion bereichert, die schon seit fast zwei Jahren geführt wird. Heute wissen wir mehr: Die  aktuellen Zahlen der WHO zeigen ganz deutlich, dass die Pandemie global eindeutig rückläufig ist. Die  Entwicklung ähnelt den Pandemien von 1957 und 1968. Die Wellen brechen nach drei Monaten zusammen.  Die generelle Angst vor den sogenannten Mutationen ist unbegründet. Es gibt bereits 7000 verschiedene  Varianten. Im politischen Umgang mit einer Gesundheitsgefahr sollten die drei Attribute der  Verhältnismäßigkeit jedes staatliche Handeln leiten: geeignet, erforderlich und angemessen. Geeignet  bedeutet, dass die Maßnahme tatsächlich den angestrebten Zweck erfüllt. Erforderlich heißt, es gibt kein  milderes Mittel, um diesen Zweck zu erreichen. Und angemessen meint, das Verhältnis zwischen Eingriff  und Ergebnis stimmt. Im Umgang der Menschen miteinander sollten die Regeln des Anstands und der guten  Erziehung wieder Beachtung finden: Offenheit - Ehrlichkeit - Toleranz und Höflichkeit. Stigmatisierung und  Ausgrenzung, Hass und Pöbelei sind keine Merkmale einer entwickelten Zivilisation.  

Liebe Freunde des Magazins „Celle am Mittag“, damit komme ich wieder einmal zum Ende unserer  Sendung. Ich lade Euch herzlich ein, am nächsten Samstag wieder dabei zu sein, wenn es auf ein Neues  heißt: Daddadi-daddada-dadadidi!