Burghallen-Neubau verzögert sich

Wirtschaft Von Redaktion | am Do., 02.05.2019 - 17:11

CELLE. Nicht nur am Celler Nordwall verzögern sich die Bauarbeiten, sondern auch in der Burgstraße. Vor gut einer Woche sollten die Arbeiten starten, doch sie mussten enden, ehe sie anfingen. Auf Nachfrage von CELLEHEUTE erklärt Landkreis-Sprecher Tore Harmening:

"Es gibt eine Verzögerung von einigen Wochen, weil bei einem erweiterten Gutachten festgestellt wurde, dass zusätzliche Baugrundverbesserungen vorgenommen werden müssen, um eine ausreichende Tragfähigkeit des Baugrundes zu gewährleisten. Das betrifft größtenteils Bereiche, auf dem bisher noch kein Gebäude stand und der sich im sogenannten 'Altwasserarm der Fuhse' befinden.

Neben einer Dreifeldhalle werde in dem Gebäudekomplex auch die neue Mensa für das Burgzentrum Burgstraße entstehen (CELLEHEUTE berichtete). Insgesamt wird die Grundfläche des Gebäudes rund 4300 Quadratmeter umfassen. Die neue Halle ist unterteilbar in drei Segmente und werde mit einem modernen Schwingboden ausgestattet. Die Halle soll bis zu 1000 Menschen für Veranstaltungen Platz bieten. Außerdem wird es für Sportveranstaltungen eine Besuchertribüne geben, die auch barrierefrei erreichbar sei.

Die Mensa biete Platz für 250 Gäste. "Durch die moderne Küche wird die Beköstigung dort problemlos möglich sein. Zusätzlich werden die Räumlichkeiten so eingerichtet, dass auch Veranstaltungen möglich sind. Es werden auch die Vorrichtungen installiert, um später eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren", verspricht Harmening. Die Übergabe des Gebäudes an den Landkreis Celle soll nun Anfang Mai 2020 erfolgen - ca. zwei Monate später als geplant. 

https://celleheute.de/fuer-112-mio-euro-landkreis-vergibt-bau-der-turnhalle-burgstrasse/